Tag 30: Netzwerk Ostafrika

Frieden für den Südsudan

Die jahrzehntelangen Unabhängigkeitskämpfe gegen den Nordsudan haben das Leben der Menschen dort tief geprägt und das Land verändert. Viele positive Werte der Gesellschaft sind wie weggeschwemmt. Macht- und Stammeskämpfe verunsichern das Land. Hass und Verletzungen der Hinterbliebenen treiben immer wieder zu neuen Gewalttaten an. Die Menschen im Südsudan brauchen Frieden, ein ganzes Land braucht Heilung. Das kann Gott schenken und die Menschen nachhaltig verändern. Die Verheißung Gottes, dass er Vergebung und Heilung im Land schenkt, wenn sein Volk sich besinnt, sich zu ihm wendet und betet, spornt die Christen im Südsudan an.

Im März 2017 wurde Abraham aus dem Südsudan und ehemaliger Student von Matthias Scheitacker als Bischof eingesegnet. Die Verantwortung seiner Diözese umfasst zwei Bundesländer an der Grenze zum Sudan, in denen die Stammeskämpfe aufflammen.

In einem Brief bedankt er sich bei der Marburger Mission für alle Begleitung, Gebete und Hilfe der letzten Jahre und bittet, weiter für ihn zu beten.

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Wir danken:

  • für die Möglichkeit, vor Gott für die Menschen im Südsudan einzutreten.
  • für Bischof Abraham und seine Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

Wir bitten:

  • um Weisheit und Kraft für die Leitung der Diözese.
  • für die Christen, dass sie Botschafter der Liebe und des Friedens Gottes sind.
  • um Frieden und innere Heilung für die Menschen und das Land.
  • für die ugandischen Missionare, die im Südsudan tätig sind.